Die Stadtverwaltung von Orihuela hat einen Kleinauftrag über 14.520 Euro zur Anschaffung und Ausbildung eines Hundes für die geplante Hundestaffel der Ortspolizei ausgeschrieben.
Der Auftrag umfasst Grundgehorsam, das Aufspüren von Betäubungsmitteln, die Versorgung des Tieres und eine erste Schulung des zuständigen Hundeführers als ersten Schritt zum Aufbau dieser spezialisierten Einheit.
Prävention und Unterstützung im öffentlichen Raum
Die Einheit soll vorbeugende, abschreckende, pädagogische und unterstützende Polizeiaufgaben übernehmen, insbesondere im Zusammenhang mit Drogenkonsum und Drogenbesitz im öffentlichen Raum, im Schulumfeld, in Parks und in Freizeitbereichen.
Vorgesehen sind außerdem Einsätze an stark besuchten Orten wie Patronatsfesten, Märkten und Sportanlagen, um die Arbeit zu ergänzen, die die Ortspolizei dort bereits leistet.
Der Hund muss an unterschiedliche Einsatzumgebungen sowie an die Suche in Fahrzeugen, Paketen und Gebäudeinnenräumen und bei Personen gewöhnt sein.
Werden Sachverhalte festgestellt, die einen Verstoß gegen Verwaltungsvorschriften oder eine Straftat darstellen könnten, werden diese an die zuständigen staatlichen Sicherheitsbehörden weitergeleitet.
Lieferfrist, Hundeführung und Tierwohl
Der erfolgreiche Auftragnehmer muss den Hund innerhalb von höchstens neun Monaten übergeben; eine kürzere Lieferfrist zählt allerdings zu den Kriterien bei der Bewertung der eingereichten Angebote.
Das Tier muss jünger als 18 Monate sein und einen Heimtierausweis besitzen; Impfungen und Entwurmung müssen auf dem aktuellen Stand sein.
Die geplante Einheit wird unmittelbar der Polizeiführung unterstehen, und ihre Hundeführer werden nach Ausbildung, Eignung, Verfügbarkeit und persönlichem Engagement ausgewählt.
Jedem Hund wird ein einziger Hundeführer zugeordnet, der die tägliche Versorgung übernimmt und als einzige Person mit ihm Polizeidienst leisten darf, um Bindung, Ausbildungsstabilität und Wohlbefinden zu sichern.
Darüber hinaus benötigt die Einheit ein entsprechend angepasstes Polizeifahrzeug mit geeigneter Belüftung, Sicherheitsausstattung, Isolierung und angemessenen Temperaturbedingungen für den Transport des Tieres.
Informationsangebote und verantwortliche Tierhaltung
Zum pädagogischen Aufgabenbereich gehören Vorträge, kontrollierte Vorführungen und Informationskampagnen in Schulen, Vereinen und kommunalen Programmen über verantwortliche Tierhaltung, Zusammenleben, Stadthygiene und die Vorbeugung von Drogenkonsum.
Geht ein Hund in den Ruhestand oder kann er wegen Krankheit oder Verletzung nicht weiterarbeiten, soll vorrangig sein Hundeführer ihn adoptieren; andernfalls sucht die Stadt ein geeignetes Zuhause.



