Altea widmet vier Tage im November der Prävention von Gewalt, bei der Kinder als Mittel gegen Frauen eingesetzt werden, und dem Schutz Minderjähriger. Die Veranstaltungen gehören zum Programm rund um den 25N und finden am 19., 20., 26. und 27. November im Sozialzentrum statt.
Die Fortbildung trägt den Titel „Prävention und Intervention bei stellvertretender Gewalt: Ein multidisziplinärer Ansatz“ und richtet sich vor allem an Fachkräfte, die mit Minderjährigen und Betroffenen geschlechtsspezifischer Gewalt arbeiten.
Das Programm bringt Fachleute aus Psychologie, Gesundheitswesen, Justiz und Sicherheitsbehörden zusammen, um Risikosituationen zu erkennen, die Betreuung der Betroffenen zu verbessern und das Vorgehen der beteiligten Dienste abzustimmen.
Kinderrechte, Risiken und fachliche Reaktionen
Behandelt werden die Rechte von Kindern, die Einschätzung von Risiken, die psychischen Folgen dieser Gewalt, das polizeiliche Eingreifen und die Reaktion der Justiz.
Zu den Mitwirkenden zählen die Anwältin Violeta Assiego, die forensische Psychologin Teresa Marín Salinas, die Kriminologin Tania Vidal López und der Kinderarzt Mariano Mancheño Segarra aus Altea.
Außerdem nehmen die Richterin Lara Esteve Mallent, die Rechtsmedizinerin Purificación Beltrán Aleu und der Richter am Obersten Gerichtshof Vicente Magro Servet sowie Vertreter der Nationalpolizei und der Guardia Civil teil.
Abgestimmte Hilfe für die Betroffenen
Gleichstellungsstadträtin Anna Lanuza betont, dass die verschiedenen Berufsgruppen gemeinsame Kriterien und Instrumente benötigen, um mögliche Fälle zu erkennen und koordiniert zu handeln.
Bei dieser Form der Gewalt werden Kinder oder andere einer Frau nahestehende Menschen benutzt, um ihr Schaden zuzufügen. Laut Lanuza kann dies durch Drohungen, die Manipulation von Minderjährigen und Misshandlung geschehen und bis zu äußerst schweren Situationen reichen.
Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Beschäftigte in Bildungseinrichtungen, im Gesundheitswesen und in den Sozialdiensten sowie an Sicherheitskräfte und Fachleute aus dem juristischen und psychologischen Bereich.
Interessierte können das vollständige Programm einsehen und sich über den QR-Code auf dem Veranstaltungsplakat anmelden. Die Fortbildung verteilt sich auf diese vier Novembertermine und findet durchgehend an einem Ort statt: dem Sozialzentrum von Altea.



