Die Gemeinde San Pedro del Pinatar hat am 26. Oktober bestritten, in El Mojón Abflussrinnen oder Wasserläufe umzuleiten, und schnellere Fortschritte bei dem Hochwasserschutzprojekt gefordert, das die Wasserbehörde des Segura, die CHS, derzeit bearbeitet.
Damit reagiert die Gemeinde auf Äußerungen der Nachbargemeinde Pilar de la Horadada zur Lage des Ortsteils bei Starkregen; die Auseinandersetzung betrifft sowohl den Wasserabfluss als auch die Erreichbarkeit über die Straße.
Barrieren und Alternativen für die Straße
Die für die Instandhaltung des öffentlichen Raums zuständige Gemeinderätin Mayca Egea erklärt, die bei den jüngsten Regenfällen eingesetzten Barrieren ersetzten die bereits zuvor verwendeten großen Säcke.
Sie sollen nach ihrer Darstellung verhindern, dass große Schlammmengen in die Straßen nahe dem Meer gelangen, und den natürlichen Abfluss verbessern, nicht aber Wasserläufe umleiten.
Unter Verweis auf Berichte der CHS erklärt die Gemeinde, rund 80 Prozent des Wassers, das El Mojón wiederholt überflutet, stammten aus dem Einzugsgebiet von Pilar de la Horadada.
Für die Straße nach El Mojón prüfen die technischen Dienste von San Pedro andere Möglichkeiten als die von Pilar vorgeschlagene Änderung des Höhenverlaufs der Fahrbahn.
Nach Auffassung der Gemeinde würde dieser Vorschlag die Straßenverbindung bei Regen weiterhin unterbrechen; deshalb sollen vorläufige Maßnahmen geprüft werden, die dieses Problem bei der Zufahrt nicht fortschreiben.
Dauerhafte Lösung noch im Verfahren
Die grundlegende Lösung sieht San Pedro im Bau einer kontrollierten Wasserspeicherzone, kurz ZAC, und von vier Rückhaltedämmen; diese Maßnahmen befinden sich weiterhin im Verfahren bei der CHS.
Egea fordert die beteiligten Verwaltungen auf, gemeinsam für schnellere Eingriffe oberhalb des Ortsteils und den Schutz der betroffenen Bewohner zu arbeiten, statt die Auseinandersetzung zwischen den Gemeinden zu verlängern.
San Pedro bestreitet außerdem, administrative Verzögerungen bei dem Projekt verursacht zu haben, und erklärt, die kommunalen Berichte bereits in einer früheren Phase eingereicht zu haben.
Bei der jüngsten öffentlichen Auslegung habe die Gemeinde keine weiteren Einwendungen vorgebracht, weil dieser Schritt nicht vorgeschrieben gewesen sei; für die vorgesehenen Maßnahmen verlangt sie nun größtmögliche Eile.



