APAEX Torrevieja veranstaltete vom 26. bis 30. Oktober eine Aufklärungswoche zum Glücksspiel mit Workshops, Familientreffen und Angeboten für eine gesunde Freizeitgestaltung.
Der Verein zum Schutz und zur Unterstützung ehemals alkoholabhängiger Menschen in Torrevieja organisierte fünf Tage unter Koordination der Psychologin Adriana León Pérez und mit Fachkräften seines Teams.
Das Programm sollte für Suchtverhalten sensibilisieren und persönliche sowie familiäre Hilfsmöglichkeiten zur Begleitung von Genesungsprozessen erarbeiten.
Selbstfürsorge und Zusammenarbeit
Am Montag, dem 26. Oktober, leitete Nayara Morales Minguela am Vereinssitz einen Workshop über gesunde Freizeitgestaltung und Gesundheit, bei dem Selbstfürsorge und positive Gewohnheiten im Mittelpunkt standen.
Die Veranstaltung behandelte körperliches und emotionales Wohlbefinden sowie die Wiederentdeckung von Hobbys und Freizeitangeboten abseits von Suchtverhalten.
Am Dienstag, dem 27. Oktober, folgte ein therapeutischer Escape Room mit fachübergreifender Unterstützung des Teams, bei dem Kooperation, Kommunikation, Entscheidungsfindung und das Lösen von Aufgaben geübt wurden.
Familienbegleitung und gemeinsame Erfahrungen
Am Mittwoch, dem 28. Oktober, fand eine gemeinsame Therapiesitzung für Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörige statt, an der Fachkräfte und APAEX-Präsident Óscar Vicente Echevarría teilnahmen.
Dabei ging es um die Folgen des Glücksspiels für Betroffene und ihr Umfeld sowie um die Begleitung durch die Familie während der Genesung.
Am Donnerstag, dem 29. Oktober, leitete Abilia Clares Nicolás eine Therapiesitzung zum Welttag ohne Glücksspiel, um Erfahrungen und Sorgen auszutauschen und über Glücksspielabhängigkeit nachzudenken.
Selbsthilfe und Begegnungen zum Abschluss
Am Freitag, dem 30. Oktober, leitete der Psychologe Iñaki Masip Tormo den Selbsthilfeworkshop «Recuperando la esperanza» über Mehrfachabhängigkeiten mit Schwerpunkten auf gegenseitiger Unterstützung, Motivation und Erfahrungsaustausch.
Der letzte Tag umfasste außerdem einen Kinobesuch bei «Karateka» mit anschließendem Austausch über die Eindrücke sowie ein gemeinsames Abendessen.
Insgesamt verband die Woche therapeutische Arbeit mit Kultur und Begegnung und stellte Prävention, Familienbegleitung und eine gesunde Freizeitgestaltung in den Mittelpunkt.



